Einer fertig, Einer ein Stück weiter

Gestern, ein freier Tag – der musste genutzt werden.
Und zwar bekam der Caterham die neuen Reifen montiert, Nankang in 185/60R14 waren drauf und sind es wieder geworden. War seit langem das erste Mal, dass mein Reifenhändler preislich absolut nicht mitkam und ich die begehrten schwarzen Gummis im Internet gekauft habe. Trotzdem – ich halte meinem Händler die Treue wo ich nur kann.
Zur Montage fuhr ich gleich zwei mal hin, denn es war einfacher den Kleinen zuerst vorne anzuheben, zwei Räder runter, neue Gummis rauf und dann das selbe Prozedere hinten nochmal.

Die Spurplatten wurden auch gleich abgebaut, diese Schrauben waren mal AMTLICH fest, da bin ich ganz ordentlich rumgesprungen auf dem Knebel. Weiters der Tacho richtig kalibriert, das Leder ordentlich aufbereitet und gepflegt (hierzu verweise ich immer gerne auf die sehr guten Produkte vom Lederzentrum.de.

Nein, dies ist NICHT der sprechende Hut aus Harry Potter – aber ein Schaltsack welcher wieder weich_wie_neu ist.

Auch Martins Lenkrad im VM bekam bei dieser Gelegenheit ausreichend Liebe ab:

Kühlsystem final entlüften – wenn man das Auto vorne anständig anhebt – eine Sache von wenigen Minuten, Bremsflüssigkeit tauschen und auch der Schnellverschluss (DZUS heissen die Dinger, wer GENAU den Selben wie im Caterham verbaut sucht: DZUS AJ4-50) wurde wieder verbaut.

Anschließend hatte ich etwas Zeit, mich mit dem Schätzchen ausgiebiger zu beschäftigen:
So kam ich drauf, dass sich die leichten Türchen in der Mitte falten lassen und so ihren Platz im Kofferraum (darf man den echt so nennen) und das Tonneau-Cover, welches mir vom Verkäufer als „nicht so toll“ beschrieben wurde, taugt mir sehr. Ich weiß ja nicht, welches Problem er damit hatte, aber wenn man vorne beginnt, es einzubauen, klappt es absolut problemlos und schützt den Innenraum binnen 2 Minuten vor Blicken, Sonne und neugierigen Fingern.

Kann auch nur mit einer Hälfte gefahren werden, wenn man alleine fährt und es ist frisch, vielleicht eine gute Variante.

Anschließend ging es endlich an den VM. Der bekam einen neuen Zahnriemen samt Spannrolle (waren noch beim Auto dabei) und eine neue Wasserpumpe. Die Alte lief unglaublich leicht, fast schon zuuu leicht, sah innen aber nicht mehr allzu gut aus. War ergo kein unnötiger Luxus. Frische Kühlflüssigkeit vervollständigte diese Tätigkeit. Und wenn man schon dabei ist, kann man auch am Motor ein bisschen Putzen – das schadet nie.

Was man aber sagen kann – bis auf die etwas ungemütliche Arbeitshöhe ist ein Super Seven das IDEALE Auto, um Schrauben zu lernen. Man öffnet die Haube, klappt die Nase nach vorne und hast die komplette Technik offen vor sich liegen. Besser geht es nicht.
Sollte eigentlich so in Fahrschulen zur Technikerklärung ausgestellt sein.

Der Caterham kann jetzt bis zur Typisierung beiseite gestellt werden, der VM braucht noch ein paar Kleinigkeiten wie zum Beispiel eine Heizung und auch an der Geräuschdämmung muss noch Hand angelegt werden, aber das packen wir bis Ende Juni auch noch.